Elias Harriehausen – Beratung für Ärztinnen & Ärzte

Absicherung für Heilberufe

Berufsunfähigkeitsversicherung für Ärzte

Ihr Versorgungswerk sichert den Ruhestand ab. Eine private Berufsunfähigkeitsversicherung schützt dagegen, wenn Sie Ihren Beruf vorher nicht mehr ausüben können. Für Ärztinnen und Ärzte lohnt sich ein gezielter Blick auf die eigene Absicherung.

Warum Ärzte separat absichern sollten

Das Versorgungswerk ist die Basis – nicht der ganze Schutz.

Hohe Anforderungen an die berufliche Tätigkeit

Der ärztliche Beruf ist körperlich und geistig anspruchsvoll. Längere Krankheits- oder Erholungsphasen können die berufliche Ausübung deutlich erschweren.

Versorgungswerk deckt nicht den Erwerbsausfall

Das Versorgungswerk ist auf die Altersversorgung ausgerichtet. Bei vorzeitiger Berufsunfähigkeit entsteht oft eine Versorgungslücke bis zur Rente.

Private Absicherung schließt die Lücke

Eine private Berufsunfähigkeitsversicherung zahlt eine monatliche Rente, wenn Sie Ihren Beruf aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausüben können.

Versorgungswerk plus private BU

Zwei Bausteine, die unterschiedliche Risiken abdecken.

Das Versorgungswerk und eine private Berufsunfähigkeitsversicherung ergänzen sich. Das eine sichert das Einkommen im Alter, das andere während der aktiven Berufsphase.

BausteinWas abgedeckt wirdWas nicht abgedeckt wird
VersorgungswerkAltersversorgungKein Einkommen bei Berufsunfähigkeit
Private BUMonatliche Rente bei BerufsunfähigkeitKeine Altersrente
Sinnvolle KombinationAbsicherung über die gesamte KarriereKeine

Die Tabelle vereinfacht komplexe Vertragsbedingungen. Konkrete Leistungen hängen vom jeweiligen Tarif und der persönlichen Situation ab.

Worauf Ärzte achten sollten

Eine BU ist nicht nur ein Produkt – sie ist ein langfristiger Vertrag.

01

Berufsspezifische Leistungsdefinition

Für Ärzte ist entscheidend, wann die Versicherung als Berufsunfähigkeit anerkennt. Nicht jede police ist für Heilberufe gleich gut geeignet.

02

Dynamik und Beitragsentwicklung

Eine BU sollte über Jahrzehnte finanzierbar bleiben. Beitragsgarantien, Beitragsentlastungsoptionen und Dynamikregelungen verdienen eine genauere Prüfung.

03

Gesundheitsprüfung und Vorbelastungen

Ärzte haben oft bereits Vorerkrankungen oder Belastungen dokumentiert. Eine transparente Anamnese vermeidet spätere Leistungsausschlüsse.

04

Rente in Relation zum Bedarf

Die Höhe der BU-Rente sollte an den laufenden Fixkosten und dem gewünschten Lebensstandard ausgerichtet sein – nicht nur am aktuellen Nettoeinkommen.

Lassen Sie Ihre Absicherung gemeinsam durchgehen.

Elias bespricht mit Ihnen in einem kostenfreien Online-Gespräch, wie Ihre aktuelle Absicherung aussieht und wo eine private Berufsunfähigkeitsversicherung sinnvoll ergänzt.

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Häufige Fragen

Braucht jeder Arzt eine private Berufsunfähigkeitsversicherung?

Nicht zwingend. Ob eine private BU sinnvoll ist, hängt von der bestehenden Absicherung, der persönlichen finanziellen Situation und den individuellen Risiken ab. Eine Analyse hilft, das zu bewerten.

Reicht nicht das Versorgungswerk?

Das Versorgungswerk ist eine Altersversorgung. Bei Berufsunfähigkeit während der aktiven Phase greifen andere Regelungen, die oft nicht ausreichen, um den Lebensstandard zu sichern.

Wann sollte man eine BU abschließen?

Je jünger und gesünder man ist, desto günstiger sind in der Regel die Beiträge. Assistenzärztinnen und Assistenzärzte profitieren oft von besonders guten Konditionen.

Wie hoch sollte die BU-Rente sein?

Eine Faustregel ist: mindestens 60 bis 80 Prozent der Nettoausgaben abzüglich bereits vorhandener Absicherungen. Genauer wird es bei einer persönlichen Bedarfsanalyse.

Was ist der Unterschied zwischen Berufsunfähigkeit und Erwerbsminderung?

Erwerbsminderung ist ein gesetzlicher Begriff der gesetzlichen Rentenversicherung. Berufsunfähigkeit beschreibt den Verlust der Fähigkeit, den eigenen Beruf auszuüben – unabhängig davon, ob man einen anderen Beruf noch ausführen könnte.

Persönliche Einordnung gewünscht?

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